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Broadwell E: Preise

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Jun
03

Broadwell E: Offizielle Preise noch mal höher

Intel hat nun noch einmal die offiziellen Preise für Broadwell E kommuniziert, die etwas höher als zunächst angenommen liegen und die im Vergleich zu Haswell E auch eine Preissteigerung bedeuten. Für die Top-Plattform muss man also mehr Geld hinlegen – ein Trend, der aber schon länger anhält, wie unsere Tabelle zeigt.

Intel hat nun noch einmal die offiziellen Preise für Broadwell E in Form des Core i7-6800K, Core i7-6850K, Core i7-6900K und Core i7-6950X bestätigt, die nun etwas höher liegen als das, was zunächst zum Test kommuniziert wurde. Zunächst nannte man 412/587/999/1.569 USD. Damit einher geht auch, dass Intel die Preise im Vergleich zu Haswell E angezogen hat. Intels Enthusiast-Plattform für den Desktop wird also grundlegend teurer.

Für den kleinsten Broadwell E werden 434 US-Dollar in der üblichen Bulk-Abnahme bestätigt. Die Preise staffeln sich danach für die drei weiteren Modelle zu 617 USD, 1.089 USD und 1.723 USD. Zum Vergleich: Haswell E kostete zur Markteinführung 389/583/999 USD. Das bedeutet beim Core i7-6800K eine Preissteigerung von 15,4 Prozent, beim Core i7-6900K 10,5 Prozent und beim Core i7-6950K 9 Prozent. Der Zehn-Kerner hat keinen direkten Vorgänger. Im PCGH Preisvergleich sind es dann Straßenpreise von ~450 Euro für den i7-6800K, ~645 Euro für den i7-6850K, ~1.100 Euro für den i7-6900K und ~1.790 Euro für den i7-6950X. In den kommenden Monaten dürften diese etwas fallen, ein Preisrutsch ist aber nicht zu erwarten.

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Broadwell E

 

Das führt natürlich auch zu kritischen Stimmen, die Intel vorwerfen, die Preise seien zu hoch. Manch einer hatte sicher erwartet, dass Intel den 10-Kerner als Spitzenmodell zu 1.000 USD verkauft und die Preise der Modelle dann darunter staffelt. Damit wäre das kleinste Modell billiger geworden. Schön wäre das natürlich gewesen, aber dann wäre Intel auch in Nöte gekommen, sein Portfolio sauber auszurichten, denn der ziemlich flotte Core i7-6700K kostet 350 USD und hat die günstigere Plattform.

Wer sich ein System auf Basis des LGA 2011 v3 bauen will, muss also weiter tief in die Tasche greifen und hat dann in Spielen nicht einmal zwingend die beste Performance. Hier geben Prozessoren wie der i7-6700K und der i7-5775C den Ton an, wenn sie mit Standardtaktraten betrieben werden. Die Broadwell E lohnen sich erst dann, wenn man tatsächlich Nutzen aus den Kernen ziehen kann, etwa für bei Let’s Plays, wo Spiel und Aufnahme verarbeitet werden müssen. Wie sich Mehrkern-Optimierung in Spielen in Zukunft ändern wird, ist schwer vorherzusagen. Eigentlich hatte man schon längst eine Verbesserung erwartet. Takt pro Kern und Cache geben aber immer noch mehr Ausschlag als Anzahl der Kerne.

Quelle: www.pcgameshardware.de

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